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Geld

KundInnen nehmen KassiererInnen die Arbeit weg?

Es ist doch schön, wenn eine Maschine Arbeit abnehmen kann. Wer würde heute schon seine Wäsche mit der Hand waschen wollen? Unser Alltag wird durch die Arbeit von Maschinen erheblich vereinfacht. Das nehmen wir gerne an, vor allem, wenn es um unbezahlte Arbeit (z.B. im Haushalt) geht. Doch zunehmend werden auch Dienstleistungen durch Maschinen ersetzt, oder - wie in folgendem Artikel beschrieben - durch Kundinnen und Kunden.

https://www.abendblatt.de/hamburg/article213196895/Selbst-abkassieren-ist-der-neue-Trend-auch-in-Hamburg.html

Die Anzahl der Geschäfte im Einzelhandel, die Selbstbedienungskassen anbieten steigt rasant. Der Kunde übernimmt schnell die Aufgabe der Kassiererin/des Kassierers. Zu befürchten ist ein damit angestrebter Personalabbau. Im nächsten Schritt könnten, über den Einsatz von RFID-Technologie und das Bezahlen per Handy, Kassen am Ende ganz wegfallen. Wenn man sich die Geschwindigkeit dieser Entwicklung in den letzten Jahren ansieht, dürfte es bis dahin nicht mehr lange dauern. Was passiert mit den - überwiegend weiblichen - Beschäftigten in diesem Bereich?

Zudem ist mit dieser Art des Technologieeinsatzes die Kundin oder der Kunde zunehmend gefordert Aufgaben zu übernehmen, die ihr/ihm bisher abgenommen wurden. Das ist nicht nur an Kassen der Fall, auch in Bereichen wir Versicherungsberatung, Kreditauskunft, Steuererklärung und Reiseplanung ist es inzwischen häufig der Kunde, der das Formular (meist online) ausfüllt. Kundinnen erledigen in Kooperation mit Maschinen oder Algorithmen Arbeit, die vorher bezahlt werden musste. Wird es in Zukunft Luxus, von Menschen beraten zu werden?

 

 

Köster+Roboter

Beständiger Wandel - auch im ZegdAM

Zum 01.04.2018 beendet Dr. Petra F. Köster ihre Tätigkeit als Leiterin der ZegdAM. Unsere Arbeit setzen wir natürlich fort!

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Alphabetisierung für die Digitalisierung

Bildungsexpertinnen und –experten sind sich einig, dass die Anforderungen an Beschäftigten durch die Digitalisierung eher oder sogar erheblich steigen werden. Sowohl in produzierenden Betrieben als auch im Dienstleistungsbereich, ja sogar in der Landwirtschaft vergrößern sich Aufgabenspektren, die tägliche Arbeit wird immer vielfältiger und komplexer.

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Künstliche Intelligenz beurteilt Koalitionsvertrag

Politik ist komplex, unübersichtlich und - gerade in den letzten Tagen und Wochen - unheimlich schnelllebig. Wer soll das alles lesen, verstehen und einordnen? Mündige Bürgerin oder mündiger Bürger zu sein, sich ein eigenes Bild zu machen und eine eigene Position zu schwierigen Fragen zu finden ist ein Fulltime-Job. Kein Wunder, wenn mehr und mehr Menschen ganz aufhören, sich mit Politik zu befassen, oder sich auf einfache Wahrheiten aus Bildzeitung und Stammtischrunden einlassen.

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Lachen

Ich weiß, was du fühlst! Haben wir bald einen C3Po?

Das BMBF hat 14 Projekte mit 22 Mio. Euro im Rahmen des Förderschwerpunktes "Vom technischen Werkzeug zum interaktiven Begleiter - Sozial- und emotionsintensive Systeme für eine optimierte Mensch-Technik-Interaktion" (InterEmotio) gefördert, um Systeme zu entwickeln, die menschliche Emotionen erfassen können. Was den meisten Menschen relativ leicht fällt und daher gerne als "typisch menschliche" Eigenschaft aufgefasst wird, ist für Algorithmen eine Mammutaufgabe.

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