Rückblicke

Werkstattgespräch Digitalisierung und betrieblicher Datenschutz

Zielgruppe
Vertiefung
Body

 

 

Im dritten Werkstattgespräch zu guter digitaler Arbeit und Mitbestimmung ging es um das Thema Datenschutz. Die Datenschutzexpertin Karin Schuler stellte dabei zunächst ausführlich die grundlegenden Ziele des Datenschutzes und die sich aus der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung ergebenden veränderten gesetzlichen Grundlagen dar.

 

Die anwesenden Betriebs- und Personalräte sowie Mitglieder von Schwerbehindertenvertretungen diskutierten mit unserer Expertin aktuelle Herausforderungen aus ihrer eigenen Praxis, darunter die Erstellung von Beschäftigtenprofilen durch die Arbeitgeberseite oder die Frage nach rechtlichen und technischen Grenzen für Administrator*innen in dienstlichen Netzwerken. Gemeinsam wurden Handlungsfelder und Möglichkeiten für die Interessenvertretungen herausgearbeitet und auf die Möglichkeiten der Mitbestimmung hin untersucht. Als eine Art Leitfaden diente dabei die Fragestellung: Wer braucht welche Daten wann und wofür? In viele Fällen stellte sich dabei heraus, dass viel mehr Daten erfasst werden, als tatsächlich für die Erledigung der Aufgabe erforderlich sind und ein Ziel der Interessenvertretung sein sollte, hierfür ein Bewusstsein bei den Beteiligten zu schaffen.

 

Die fortschreitende Digitalisierung bietet auch beim Thema Datenschutz Chancen und Risiken für die Beteiligten. Mag die praktische Umsetzung vor Ort auch noch so oft kompliziert sein (oder zumindest so erscheinen), dürfen die Interessenvertretungen, so ein Ergebnis der Diskussion, nie aus dem Blick verlieren, dass es vor allem eines geht: Den Schutz der betroffenen Personen, den Schutz der Kolleginnen und Kollegen!

 

 

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