Rückblicke

Werkstattgespräch zu Bildung und Digitalisierung

Zielgruppe
Vertiefung
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Das ZegdAM-Jahr 2018 startete mit einem Expertengespräch zum Thema Bildung und Digitalisierung. Prof. Dr. Rita Meyer von der Leibniz Universität Hannover und Martin Sieber, Lernbegleiter im MENTO-Projekt, berichteten von ihren jeweiligen Perspektiven auf das komplexe Thema und diskutierten mit uns.

Prof. Dr. Rita Meyer als Expertin im Werkstattgespräch

Angeregt und kontrovers sprachen die 28 Teilnehmenden über die unterschiedlichen Perspektiven: Auf der einen Seite steht die Berufspädagogik, die die Förderung einer umfassenden beruflichen Handlungskompetenz in der beruflichen Erstausbildung aber auch über die gesamte Lebensspanne fordert. Nur wenn die unterschiedlichen Kompetenzdimensionen gefördert werden, können wir in der digitalen Arbeitswelt bestehen. Auf der anderen Seite steht die betriebliche Wirklichkeit, in der es erschreckend viele Menschen gibt, die nicht richtig lesen und schreiben können. Dieses Problem zu endtabuisieren und Alphabetisierung zu fördern ist Aufgabe des MENTO-Projektes. Auch Fragen nach den möglichen Entwicklungen von Arbeitsmärkten und Anforderungsprofilen wurden aufgeworfen. Und wie bereiten wir in Kindergarten und Schule angemessen auf eine digitale und ungewisse Zukunft vor?

Der Tag hat gezeigt: Die Digitalisierung wirft in Bezug auf Bildung viele Fragen auf, die (noch) nicht beantwortet werden können. Klar ist aber: Es reicht nicht, über Technologien zu sprechen. Die Digitalisierung ist ein tiefgreifender kultureller Wandel, der vor allem eins erfordert: Entscheidungen darüber, wie wir heute und in Zukunft lernen, leben und arbeiten wollen.

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